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Das Prinzip des Laserschneidens

Laser schneiden ist ein Thermischer Trennprozess. Unsere gepulsten Nd: YAG und Fiber Laser erlauben einen kontrollierten Wärmeeintrag, der für das Feinschneiden optimal ist. Die hohe Peak-Leistung unseres Lasers erlaubt eine maximale Schnitttiefe bis über 10mm.   

Da der Laserstrahl bei hoher Präzision zu einem sehr kleinen Durchmesser fokussiert werden kann, sind Feinschnitte mit minimalen Schnittbreiten bis zu 15 µm (0.0006 in) möglich. Zusätzlich ist die wärmebeeinflusste Zone entlang des Schnittes sehr klein (bis zu 2µm). Dadurch können Verformungen der zu bearbeitetenden Teilen vermieden werden.

Die hohe Energiedichte im Fokuspunkt des Laserstrahles lässt das Material schmelzen und verdampfen. Mit Hilfe eines aktiven oder neutralen Prozessgases, beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff, oder Argon, wird das geschmolzene Material ausgeblasen. Bewegt man nun das Werkstück oder den Laserstrahl, so entsteht ein Schnitt. Die kleinstmögliche Schnittbreite ist sowohl von den Strahleigenschaften als auch von Material und Materialstärke abhängig. 

Beim Schneiden von feinen Konturen ist die Präzision und Dynamik der Schneidmaschine von grosser Bedeutung.

Verschiedenste Materialien können geschnitten werden

  • Hochlegierte Stähle, Edelstahl
  • Edel- und Buntmetalle: Gold, Silber, Titan, Platin, Aluminium,… 
  • Wolfram und Molybdän
  • Keramik wie z.B. Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd und Aluminiumnitrit
  • Hartmetall, polykristalliner Diamant (PKD) und Bornitrid (CBN)
  • Kristalle wie Saphir und Rubin
  • Halbleiter wie Silizium 

Wenn Sie Musterteile in unserem Applikationslabor bearbeiten lassen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie unsere Verkaufsabteilung kontaktieren würden.

Bei Fragen zu Anwendungen oder Problemstellungen hilft Ihnen unser Applikationslabor gerne direkt weiter.